Abschrift der Satzungsänderungsurkunde der

        Stiftung Tritsch Vollmer Struik (TVS)mit

        Sitz in Amsterdam, jetziger Name:

        Stiftung Tritschler Vollmer Struik (TVS)

 

        vom 14. Oktober 2005

 

 

 

 

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2005. 168 601/CT

 

 

 

SATZUNGSÄNDERUNG

 

 

 

 

Heute, am 14. Oktober 2005, erschien vor mir, Mr. Alexander Evert Blom, Notar in Amsterdam:

Frau Christina Catharina Maria Tolsma, mit Zustellungs-anschrift 1077 NR Amsterdam, Minervalaan 63, geboren am

24. April 1956 in Amsterdam, gemäß einer privaten Vollmachts-urkunde, die an die vorliegende Urkunde geheftet wird, handelnd als Bevollmächtigte von:

a. Herrn HENDRIK STRUIK, geboren xx xx. xxxxxxxx 1944 in

   Zwolle,Inhaber eines niederländischen Reisepasses mit

   der Nummer N99652944, und

b. Frau GABRIELE INGRID VOLLMER, geboren xx x. xxx 1948 in

   Donaueschingen (Deutschland), Inhaberin eines

   niederländischen Reisepasses mit der Nummer N90882810,

verheiratet xxx xxx xxxxxxxxx xxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx, zusammen wohnhaft xx xxxxxxx xxxxx (xxxxxxxxxxx), xxxxxxxxxxxx xxxxxx xx,Kassenführer bzw. Vorsitzende der im Folgenden genannten Stiftung und bei

der Erteilung der Vollmacht diese zusammen rechtsgültig vertretend, nämlich die Stiftung: STICHTING TRITSCH VOLLMER STRUIK (TVS) mit Sitz in Amsterdam xxx xxxx xx xxxxxxx xxxxx, xxxxxxxxxxxx xxxxxx xx, eingetragen im Handelsregister der Handelskammer Amsterdam unter dem aktenzeichen 34.158.499, im Folgenden „die Stiftung“ genannt und als solche kraft der Bestimmungen ihrer Satzung zur Ausübung der im Folgenden genannten Handlungen befugt.

Die erschienene Person gab vorab zu erkennen:

A. Die Stiftung wurde am 25. Juni 2001 mit der vor Mr. E.O.

   Faber, seinerzeit Notar in Amsterdam, erstellten Urkunde

   gegründet.

B. Die Satzung der Stiftung wurde seitdem nicht geändert.

C. Mit dem am 5. September 2005 gefassten Beschluss des

   vollzähligen Vorstands der Stiftung, der an die

   vorliegende Urkunde geheftet wird, wurde unter Beachtung

   der Gesetzes- und Satzungsbestimmungen entschieden, die

   Satzung der Stiftung teilweise zu ändern.

Aufgrund der obigen Ausführungen erklärte die erschienene Person, hiermit die Satzung der Stiftung wie folgt zu ändern:

Die Artikel 1 und 2 werden geändert und lauten nun wie folgt:

NAME UND SITZ
Artikel 1
1. Die Stiftung trägt folgenden Namen:

Stichting Tritschler Vollmer Struik (TVS); sie kann als

Abkürzung auch bezeichnet werden als "Stichting TVS".
2. Sitz der Stiftung ist Amsterdam.
ZWECK
Artikel 2
1. Die Stiftung hat folgenden Zweck:
   a. Gewährung einer ergänzenden Studienzulage für eine

   Berufsausbildung, für die Fortbildung, Zusatz-

   Ausbildung oder Umschulung von Nachfahren der

   Gründers der Stiftung, nämlich Herr Hendrik Struik

   und Frau Gabriele Ingrid Struik-Vollmer;

   b. Gewährung einer zusätzlichen Studienzulage zu Gunsten

      anderer, vorzugsweise aus Entwicklungsländern

      stammend, eines studierenden Kindes oder Enkelkindes

      eines im Amt befindlichen Vorsitzenden, Sekretärs

      oder Kassenführers der Stiftung – der kein Nachkomme

      der Gründer ist – und zu Gunsten der gesetzlichen

      Lebenspartner oder oben unter 1a und 1b genannten

      Personen;
   c. Bereitstellung einer zusätzlichen Mobilitätsbeihilfe

      Zugunsten der unter 1a und 1b genannten Personen im

      Rahmen internationaler Studien.
2. Die genannten Zulagen werden nur für den Fall zur

   Verfügung gestellt, daß die Betroffenen keine anderen

   Möglichkeiten haben, eine Zulage zu erhalten.
3. Der Vorstand wird durch Auszahlungsreglement weitere

Regelungen bezüglich der Bedingungen und Modalitäten

Regelungen im Zusammenhang mit den Zulagen erlassen.

Schließlich erklärte die Erschienene, dass die Satzung nun in ihrer Gesamtheit wie folgt lautet:

 

NAME UND SITZ
Artikel 1
1. Die Stiftung trägt folgenden Namen:

Stichting Tritschler Vollmer Struik (TVS); sie kann als

Abkürzung auch bezeichnet werden als "Stichting TVS".
2. Sitz der Stiftung ist Amsterdam.
ZWECK
Artikel 2
1. Die Stiftung hat folgenden Zweck:
   a. Gewährung einer ergänzenden Studienzulage für eine

   Berufsausbildung, für die Fortbildung, Zusatz-

   Ausbildung oder Umschulung von Nachfahren der

   Gründers der Stiftung, nämlich Herr Hendrik Struik

   und Frau Gabriele Ingrid Struik-Vollmer;

   b. Gewährung einer zusätzlichen Studienzulage zu Gunsten

      anderer, vorzugsweise aus Entwicklungsländern

      stammend, eines studierenden Kindes oder Enkelkindes

      eines im Amt befindlichen Vorsitzenden, Sekretärs

      oder Kassenführers der Stiftung – der kein Nachkomme

      der Gründer ist – und zu Gunsten der gesetzlichen

      Lebenspartner oder oben unter 1a und 1b genannten

      Personen;
   c. Bereitstellung einer zusätzlichen Mobilitätsbeihilfe

      Zugunsten der unter 1a und 1b genannten Personen im

      Rahmen internationaler Studien.
2. Die genannten Zulagen werden nur für den Fall zur

   Verfügung gestellt, daß die Betroffenen keine anderen

   Möglichkeiten haben, eine Zulage zu erhalten.
3. Der Vorstand wird durch Auszahlungsreglement weitere

Regelungen bezüglich der Bedingungen und Modalitäten

Regelungen im Zusammenhang mit den Zulagen erlassen.

MITTEL
Artikel 3
Die Stiftung ist bemüht, ihren Zweck zu erreichen durch:
a. Gewinnung von Fonds;
b. Verabschiedung eines Auszahlungsreglements;
c. alle anderen Mittel, die dem Zweck dienlich sein können.
GELDMITTEL, GESCHAFTSJAHR, JAHRESABSCHLUSS
Artikel 4
1. Die Geldmittel der Stiftung bestehen aus:
   a. Vergütungen im Zusammenhang mit nachweislichen

      Diensten;
   b. Subventionen;
   c. das, was die Stiftung durch Schenkung, Erbschaft und

   Legate erhält;
   d. alle anderen Einnahmen.
2. Der Schatzmeister verwaltet die Geldmittel und ist im

Rahmen dieser Tätigkeit der Stiftung gegenüber

verantwortlich.
3. Das Geschäftsjahr der Stiftung ist gleich dem

Kalenderjahr.
4. Nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres werden die Bücher

der Stiftung geschlossen; daraus werden eine Bilanz sowie

eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung angefertigt,

einhergehend mit einer Erläuterung, die dem Vorstand

vorgelegt werden.
5. Der Vorstand kann diese Unterlagen von einem Sach-

verständigen oder von einer zu diesem Zweck ernannten

Kommission prüfen lassen.
6. Die Verabschiedung oder Genehmigung der genannten

Unterlagen durch den Vorstand dient zur Entlastung des

Schatzmeisters für die von ihm geleistete Tätigkeit.
7. Der Schriftführer sorgt dafür, daß die Bilanz und die

Einnahmen- und Ausgabenrechnung mit einem Jahresbericht

einhergehen, in dem die wichtigsten Tätigkeiten und

Entwicklungen der Stiftung dargestellt werden.
8. Jedes Vorstandsmitglied hat jederzeit Anspruch auf

Einsichtnahme in alle Bücher und Unterlagen der Stiftung

sowie auf Überprüfung der Kasse.
VORSTAND
Artikel 5
1. Der Vorstand der Stiftung ist mit der Leitung der Stiftung

betraut.
2. Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens

fünf Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder des Vorstands

wird vom Vorstand festgelegt.
3. Die Stiftung hat auf jeden Fall einen Vorsitzenden, einen

Schriftführer und einen Schatzmeister.

Ein Vorstandsmitglied kann nicht mehrere Vorstands-

funktionen ausüben.
4. Vorstandsmitglieder, die Vorsitzender oder Schatzmeister

sind, sind grundsätzlich rechtmäßige Nachfahren des in

Artikel 2 der Satzung genannten Ehepaars Struik-Vollmer.

Erstmals können Herr und Frau Struik-Vollmer auch selbst

Als Vorstandsmitglieder ernannt werden.
5. Der Vorstand ernennt zum Vorsitzenden vorzugsweise den

Oder die Nachfahren oder den ältesten Sohn oder die

Älteste Tochter des oben genannten Ehepaares.

Wenn dieser (diese) Nachfahren diese Funktion nicht

übernehmen kann (können) oder will (wollen) oder sie nicht

länger ausüben kann (können) oder will (wollen), ernennt

der Vorstand zum Vorsitzenden vorzugsweise den nächst-

folgenden Bruder oder die nächstfolgende Schwester des

(der) Nachfahren.

Wenn dieser (diese) Nachfahren diese Funktion nicht über-

nehmen kann (können) oder will (wollen) oder nicht länger

ausüben will (wollen) oder kann (können), ernennt der

Vorstand zum Vorsitzenden vorzugsweise einen der Brüder

Oder Schwestem des (der) Nachfahren oder in erster Linie

Den nächstfolgenden Bruder oder die nächstfolgende

Schwester.
6. Der Vorstand ernennt als Schatzmeister vorzugsweise einen

der Brüder oder Schwestern des (der) oben genannten

Nachfahren, und zwar zunächst den erstfolgenden Bruder

Oder die erstfolgende Schwester.
7. Der Vorstand ernennt zum Schriftführer einen Dritten oder

eine Person, die nicht zu den Nachfahren des oben

genannten Ehepaares Struik-Vollmer gehört und nicht

Mitglied der Familie Struik oder der Familie Vollmer ist

und in keine der beiden Familien eingeheiratet ist,

vorzugsweise aber der Familie Struik-Vollmer nahesteht.
8. Eventuelle übrige Vorstandsmitglieder sind Dritte im oben

genannten Sinne.
9. Für alle Nachfahren des oben genannten Ehepaares Struik

-Vollmer gilt, daß sie erst für die Übernahme einer

Tätigkeit als Vorstandsmitglied in Betracht kommen, wenn

sie 50 Jahre alt oder älter sind.
10.Andere Vorstandsmitglieder (Dritte) werden von den übrigen

Vorstandsmitgliedern ernannt; wenn im Rahmen eines solchen

Beschlusses Stimmengleichheit herrscht, entscheidet der

Vorstandsvorsitzende.
11.Falls keiner der Nachfahren des mehrfach genannten

Ehepaares Struik-Vollmer für die Übernahme einer Tätigkeit

als Vorstandsvorsitzender oder Schatzmeister in Betracht

kommt bzw. diese Übernahme nicht wünscht, wird diese

Funktion von einem anderen Vorstandsmitglied (einem

Dritten) übernommen, wobei die Ernennung durch den

Vorstand erfolgt.
12.Der Vorstand hat das Recht, sich selbst in Hinblick auf

Die Bestimmungen in diesem Artikel zu vergrößern und zu

erweitern.
13.Auch dann, wenn die ZahI der Vorstandsmitglieder unter

drei abgesunken ist, bleibt der Vorstand

entscheidungsbefugt; es besteht dann allerdings die

Verpflichtung, die offene Position (offenen Positionen) so

rasch wie möglich zu besetzen.
14.Die Vorstandsmitglieder dürfen von der Stiftung keine

finanziellen Vorteile erhalten.
15.Die Vorstandsmitglieder, die nicht Nachfahren des mehrfach

genannten Struik-Vollmer sind, treten nach maximal fünf

Jahren im Sinne eines vom Vorstand festzulegenden Plans

zurück; bei Rücktritt sind sie neu wählbar.
VORSTANDSSITZUNGEN
Artikel 6
1. Der Vorstand tritt immer dann zusammen, wenn ein oder

mehrere Vorstandsmitglieder dies für notwendig halten.
2. Im Zusammenhang mit der Rechtsgültigkeit eines Vorstands-

beschlusses ist erforderlich, daß die Mehrheit von

mindestens 4/5 der Gesamtzahl der amtierenden

Vorstandsmitglieder anwesend sind.
3. Beschlüsse werden mit einer Mehrheit von 4/5 der

ausgebrachten Stimmen gefaßt.
4. Über Personalentscheidungen wird schriftlich abgestimmt;

über Sachentscheidungen wird mündlich abgestimmt, es sei

denn, ein Vorstandsmitglied verlangt die schriftliche

Abstimmung.
5. Der Vorstand hat das Recht, auch außerhalb einer

Vorstandssitzung Beschlusse zu fassen. Zu diesem Zweck ist

erforderlich, daß die Beschlusse einstimmig gefaßt werden

und daß die Vorstandsmitglieder ihre Stimme schriftlich

ausbringen.
6. Ein Vorstandsmitglied kann sich nur von einem schriftlich

bevollmächtigten anderen Vorstandsmitglied vertreten

lassen.
BEFUGNISSE, VORSTAND, VERTRETUNG
Artikel 7
1. Der Vorstand hat das Recht, Rechtshandlungen vorzunehmen,

wozu auch der Abschluß von Verträgen zum Erwerb, zur

Veräußerung oder zur Belastung von registrierpflichtigen

Sachen gehört.
2. Der Vorstand ist nicht berechtigt, Verträge abzuschließen,

aus denen sich für die Stiftung Verpflichtungen als Bürge

oder solidarischer Mitschuldner ergeben, sie sich für

einen Dritten einsetzt oder Verbindlichkeiten im

Zusammenhang mit der Bereitstellung von Sicherheiten für

die Schulden eines Dritten eingeht.
3. Die Stiftung wird vom Vorstand sowie von zwei Vorstands-

mitgliedern gemeinsam vertreten, wozu auf jeden Fall der

Vorstandsvorsitzende oder der Schatzmeister gehören
BEENDIGUNG DER VORSTANDSMITGLIEDSCHAFT
Artikel 8
Die Vorstandsmitgliedschaft endet durch:
a. regelmäßigen Rücktritt, vorbehaltlich einer Neuernennung;
b. Tod,
c. schriftliche Kündigung an den Stiftungsvorstand;
d. vorzeitige Befreiung von der Vorstandsfunktion nach einem

Vorstandsbeschluß, gefaßt auf einer Versammlung, auf der

Alle Vorstandsmitglieder anwesend sind; der Beschluß muß

mit mindestens 4/5 der Anzahl der ausgebrachten Stimmen

gefaßt werden.
KOMMISSIONEN
Artikel 9
1. Der Vorstand kann sich von einer oder von mehreren

Kommissionen unterstützen lassen.
2. Die Zusammensetzung, die Aufgabe und die Vorgehensweise

Einer Kommission werden - möglichst nach Rücksprache mit

Der Kommission -durch Reglement vom Vorstand festgelegt.
ANDERUNG DER SATZUNG, AUFLÖSUNG
Artikel 10
1. Der Vorstand hat das Recht, die Satzung zu ändern oder die

Stiftung aufzulösen, vorausgesetzt, ein entsprechender

Beschluß wurde mit einer Mehrheit von mindestens 4/5 der

gültig ausgebrachten Stimmen auf einer Versammlung gefaßt,

auf der alle Vorstandsmitglieder anwesend waren.
2. Satzungsänderungen treten erst dann in Kraft, wenn sie

notariell beurkundet sind.
3. Im Falle einer Auflösung der Stiftung – vorbehaltlich

eines anders lautenden Beschlusses - wird der Vorstand mit

der Liquidation betraut.

Ein eventueller Überschußsaldo wird einer Einrichtung mit

einem ähnlichen Ziel zur Verfügung gestellt.
AUSZAHLUNGSREGLEMENT/HAUSHALTSREGLEMENT
Artikel 11
1. Die Stiftung kann neben dem Auszahlungsreglement auch ein

Haushaltsreglement festlegen.
2. Das Haushaltsreglement darf nicht im Widerspruch zu den

gesetzlichen Bestimmungen oder zur Satzung stehen.
SCHLUSSBESTIMMUNGEN

In allen Fällen, die in der Satzung nicht geregelt sind, entscheidet der Vorstand.

Die erschienene Person erklärte – soweit erforderlich auch im Namen der Stiftung –, rechtzeitig zuvor Gelegenheit erhalten zu haben, den Inhalt dieser Urkunde zur Kenntnis zu nehmen, ihm zuzustimmen und auf eine vollständige Verlesung der Urkunde zu verzichten.

Die erschienene Person ist mir, dem Notar, bekannt, und die Identität der erschienenen Person habe ich, der Notar, anhand des dazu bestimmten Dokuments verifiziert.

Hiervon wurde an dem eingangs dieser Urkunde genannten Tag die vorliegende Urkunde in Urschrift erstellt.

Nach Mitteilung des sinngemäßen Inhalts dieser Urkunde gegenüber der erschienenen Person und nach Erläuterung dieses Inhalts habe ich, der Notar, die erschienene Person auf die Folgen hingewiesen, die aus dem Inhalt dieser Urkunde resultieren können.

Anschließend wurde diese Urkunde nach beschränkter Verlesung von der erschienenen Person und mir, dem Notar, unterzeichnet.

 

AUSGESTELLT ALS ABSCHRIFT

 


Notaris Mr A.E. Blom te Amsterdam